KINDER & JUGENDLICHE IN DER JANUS KLINIK

Kinder & Jugendliche können in der Janus Klinik gleichermaßen intensiv therapiert werden wie Erwachsene. Zudem sind familientherapeutische Interventionen möglich.  

In der Janus Klinik Eltern-Kind werden Kinder und Jugendliche in wöchentlichen, hochfrequenten 

Einzelsitzungen (50 Min.) behandelt. 

UNSER BEHANDLUNGSSPEKTRUM

AGGRESSIVES & EXPANSIVES VERHALTEN

Aggressive Verhaltensweisen haben sich evolutionsbedingt entwickelt und gelten als natürliches Verhalten von Menschen. Sind aggressive/ expansive Verhaltensweisen bezüglich ihrer Intensität, Häufigkeit und Dauer sowie im Verhältnis zu der auslösenden Bedingung übermäßig ausgeprägt, spricht man von einer pathologischen und dysfunktionalen Entwicklung.

ADS/ ADHS

Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom beschreibt eine psychische Störung, die im Kindesalter beginnt und Probleme mit der Aufmerksamkeit mit sich bringt. Das Krankheitsbild ist geprägt von Unaufmerksamkeit, Impulsivität und teils Hyperaktivität (ADHS). Es handelt sich um ein multifaktoriell bedingtes Störungsbild, dessen individuelle Ausprägung von psychosozialen und Umweltbedingungen geprägt wird. 

ANGSTSTÖRUNGEN

Angst ist ein natürliches Gefühl, das uns Menschen vor Bedrohungen und Gefahren schützen soll. Treten Angstreaktionen vermehrt in ungefährlichen Situationen auf, spricht man von einer Angststörung. 

Betroffene erleben diese Angst sowohl körperlich als auch psychisch sehr intensiv und können diese nur schwer kontrollieren. Zu Angststörungen zählen ebenfalls Phobien, Panikstörungen und generalisierte Angststörungen. 

AUTOAGGRESSIVES VERHALTEN

Autoaggressionen sind Verhaltensweisen, die sich gegen den eigenen Körper richten. Wird autoaggressives Verhalten praktiziert, stellt dies für Betroffene eine Affektregulation im Sinne einer Entlastung und Beruhigung dar, die mit einer Selbstverletzung einhergeht. Der Ursprung dieses Verhaltens lässt sich meist auf traumatische Erfahrungen, soziale Vernachlässigung oder Gewalterfahrungen zurückführen. 

BINDUNGS- & BEZIEHUNGSSTÖRUNGEN

Ängstliche, unsichere Kinder, die kaum soziale Kontakte aufbauen können brauchen Sicherheit, Vertrauen und liebevolle Zuwendung. Psychotherapeutische Angebote bieten eine Stütze in einem oft langwierigen Prozess um Sicherheit und Vertrauen aufzubauen.

DEPRESSIONEN

Depressionen gelten als eine psychische Erkrankung, die von verschiedenen Symptomen geprägt ist. Diese können von einer anhaltenden gedrückten Stimmung, einem gehemmten Antrieb und Denken, und Interessenverlust sowie körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Schmerzzuständen reichen. 

ESSSTÖRUNGEN

Menschen mit einer Essstörung beschäftigen sich permanent gedanklich und emotional mit dem Thema „Essen“.

Es handelt sich nicht um ein Ernährungsproblem, sondern um einen gestörten Umgang mit Essen und dem Verhältnis zum eigenen Körper.  Zu den häufigsten Essstörungen zählen die Magersucht (Anorexie), die Ess-Brech-Sucht (Bulimie) sowie die Esssucht (Binge-Eating). Eine Essstörung ist eine ernsthafte seelische Erkrankung, die auch körperliche Folgen nach sich ziehen kann. 

EMOTIONALE STÖRUNGEN

Emotionale Störungen im Kindesalter werden meist durch äußere Einflüsse hervorgerufen und können zu schwerwiegenden Problemen in der Entwicklung führen. Zu emotionalen Störungen zählen verschiedene psychische Störungen, wie Soziale Angst, Phobien, Zwangsstörungen, Depressionen und Weitere. Erste Anzeichen für eine emotionale Störung sind Ängstlichkeit und Verstimmtheit, gestörte Beziehungen und soziale Isolation mit Empfindsamkeit.

OPPOSITIONELLE VERHALTENSSTÖRUNG

Eine oppositionelle Verhaltensstörung gilt als psychosoziale Störung. Erste Anzeichen sind unter Anderem schwere Wutausbrüche, Nichtbefolgung von Regeln, übermäßige Gereiztheit und häufiger Streit mit Autoritätspersonen. Treten diese Symptome außerhalb bestimmter Lebensphasen in der Entwicklung, wie z.B. im Trotzalter und der Pubertät auf und hat das Kind auch überwiegend Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen, sollte dies individuell psychotherapeutisch in Verbindung mit einer Familientherapie behandelt werden.

NICHTORGANISCHE ENURESIS/ ENKOPRESIS


Ausscheidungsstörungen sind häufige Störungen im Kindesalter, die gut behandelbar sind. Dabei handelt es sich um eine unwillkürliche, intermittierende Harn-/ Stuhlinkontinenz, die tagsüber und/ oder nachts auftreten kann. Bei diesem Störungsbild ist eine genaue Diagnostik nötig, da zwischen verschiedenen Formen differenziert wird und die individuelle Ursache herausgearbeitet werden muss, um die Therapie bestmöglich anpassen zu können. Die Störung kann monosymptomatisch sein, aber auch mit weiteren Begleiterkrankungen einhergehen. 

POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG

Nach traumatisierten Erfahrungen wie Gewalt, Unfällen oder auch beispielsweise Naturkatastrophen kann eine Post-traumatische Belastungsstörung auftreten. 
Eine traumafokusierte Psychotherapie soll helfen die Kontrolle über die Erinnerungen zu erlangen, das Trauma als Teil der Lebensbiographie zu integrieren und Ängste, Schlafstörungen und Depressionen abzubauen. Hier kommen verschiedene individuelle Therapieansätze zum Einsatz.

SCHLAFSTÖRUNGEN

 
Schlafstörungen äußern sich darin, dass Menschen schlecht ein- oder durchschlafen können. Auch im Kinder- und Jugendalter sind diese keine Seltenheit und lassen sich teilweise auf psychische Probleme zurückführen. Sie können die Folge von traumatischen Erfahrungen, psychosozialen Belastungen oder psychische Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder hyperaktiven Störungen sein. Schlafstörungen können zu Leistungs- und Konzentrationsschwierigkeiten führen und sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken.  

TRAUERVERARBEITUNG

Bei Trauer handelt es sich um einen emotionalen Zustand, bei von Gefühlen von Niedergeschlagenheit, emotionaler Taubheit oder starke Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Schuld oder Schmerz begleitet wird. Trauerreaktionen haben neben emotionalen Aspekten auch Verhaltensaspekte, bei denen es um die Verarbeitung und Bewältigung des seelischen Schmerzes geht. Jeder Mensch trauert unterschiedlich, deshalb wird die Einzeltherapie individuell gestaltet und versucht, dem Patienten den bestmöglichen Weg aus der Trauer aufzuzeigen. Gerade für Kinder & Jugendliche ist es wichtig zu lernen, wie sie mit ihrer Trauer umgehen können.

ZWANGSSTÖRUNGEN

Wenn Verhaltensweisen, Gedanken, Impulse und Bilder andauernd und gegen den Willen des Menschen wiederkehren, spricht man von einer Zwangsstörung. Dieses oft zweckgerichtete Verhalten wird in ritualisierter Form wiederholt, um die damit einhergehenden unangenehmen Zwangsgedanken zu reduzieren. Auch wenn diese Zwangshandlungen von Betroffenen oftmals als sinnlos oder unangenehm empfunden wird, können sie diese nur schwer ablegen. Da das Risiko einer Chronifizierung bei diesem Störungsbild hoch ist und Zwangsstörungen die Entwicklung von weiteren psychischen oder somatischen Störungen begünstigen kann, sollte dies frühzeitig behandelt werden.

Bei Fragen zu spezifischen Krankheitsbildern kontaktieren Sie uns gerne!

JANUS KLINIK ELTERN-KIND

Fachklinik für

Erwachsene mit Begleitkindern

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